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Arbeitsgruppe Deutschland - Arbeitsstellen Dresden und München

Die RISM Arbeitsgruppe in Deutschland unterhält zwei Büros. Die Münchner Arbeitsstelle ist an der Bayerischen Staatsbibliothek angesiedelt und deckt den Bereich der ehemaligen westdeutschen Bundesrepublik ab. Die Dresdner Arbeitsstelle ist an der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek untergebracht und für den Bereich der ehemaligen Bundesländer der Deutschen Demokratischen Republik zuständig. Das Hauptaugenmerk der seit 1991 zusammengeschlossenen gesamtdeutschen Arbeitsgruppe liegt auf der wissenschaftlichen Erschließung und Katalogisierung von älteren Musikdrucken, Musikhandschriften, Theoretika und Libretti von etwa 1600 bis Mitte des 19. Jahrhunderts in deutschen Sammlungen.

Seit 1979 werden auch Beispiele von Musik, die auf dem ikonographischen Feld der Schönen Künste abgebildet sind, gesammelt und an der Münchner Arbeitsstelle durch das Répertoire International d’Iconographie Musicale (RIdIM) aufgenommen. Detaillierte Informationen zur Tätigkeit der deutschen RIdIM-Arbeitsstelle findet man hier.

Die Projekte RISM und RIdIM werden von der Union der Akademien der Wissenschaften unter Federführung der Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz finanziert. Die Arbeitsberichte der deutschen Arbeitsgruppe werden jährlich online im Jahrbuch der Akademie der Wissenschaften und Literatur Mainz veröffentlicht, siehe seit 2003 Jahresberichte (in deutsch).

Weitere Informationen und Beschreibungen der bearbeiteten Bestände mit hauptsächlich Musikhandschriften finden sich hier.

Im Bereich der deutschen RISM-Arbeitsgruppe sind mittlerweile fast 500 Bestände von öffentlichen, kirchlichen und privaten Einrichtungen erfasst. Rund die Hälfte dieser Bestände besitzt nur gedruckte Musikalien, die andere Hälfte sowohl Musikhandschriften als auch gedruckte Musikalien.

Die Überblickskarte zeigt die Lage der Bestände an. Über das Kontextmenü kann man die Titelanzahl sowie den Bearbeitungsstatus erkennen. Grün sind bereits bearbeitete Bestände gekennzeichnet, gelb diejenigen, die sich zur Zeit in Arbeit befinden, bzw. von denen eine Bearbeitung geplant ist. Rot gekennzeichnet sind neue noch unbearbeitete Bestände, die in der langjährigen Planung von RISM nicht enthalten sind, deren Besitzer oder Eigentümer aber ein konkretes Interesse an der Erfassung durch RISM geäußert haben. Wie überhaupt der Umstand, dass regelmäßig neue Bestände gemeldet werden (vor allem neu erworbene Bestände bereits erfasster Bibliotheken und Institutionen aber auch von Privatsammlungen), die 2015 anvisierte Anzahl der noch zu bearbeitenden Bestände von etwa 250, sich nur langsam reduzieren lässt. (Stand der RISM-Deutschlandkarte: Juni 2017)

 

Bibliotheksbestände: Handschriftliche Tabulaturen und Stimmbücher bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts der Bayerischen Staatsbliothek München

Die handschriftlichen Tablaturen und Stimmbücher der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB) bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts sind neben den frühen Notendrucken und den Chorbüchern ein zentrales Segment aus der historischen Musikaliensammlung der bayerischen Herzöge. Die frühesten Handschriften...

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Eigendarstellung: Handschrift mit jüdischer liturgischer Musik (1832) katalogisiert und vorgestellt

2010 wurde in den Räumen der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern eine wertvolle Musikhandschrift entdeckt: Es handelt sich um den Band »Gottesdienstliche Gesänge der Israeliten in Wien« von 1832. Die Entdecker der Handschrift Alon Schab (Haifa) und David...

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Veranstaltungen: Erstaufführung von wiederentdeckten Heinrich Schütz Werken

Kaum zu glauben, dass es von Heinrich Schütz immer noch neu zu entdeckende Werke gibt. Und doch werden am 1. Oktober 2015 bei der Eröffnungsveranstaltung des Internationalen Heinrich-Schütz-Festes in Dresden zwei kleine Weihnachtskonzerte des sächsischen Hofkapellmeisters nach einem fast...

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Eigendarstellung: Pilotprojekt Wasserzeichen-Beschreibung in Kooperation mit WZIS

in der RISM-Arbeitsstelle Dresden

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Neuerscheinungen: Katalog der Musikalien der Diözese Würzburg veröffentlicht

Dieter Kirsch legt dreibändigen Katalog vor und erhält die Ehrennadel der Diözese Würzburg

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Kontakt

Arbeitsstelle Dresden

RISM Arbeitsstelle Dresden
Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
D-01054 Dresden

Projektleiterin: Dr. Barbara Wiermann

Dr. Andrea Hartmann (Leitung)
Carmen Rosenthal
Dr. Undine Wagner
Telefon: +49 +351 4677-398
Fax: +49 +351 4677-741

Arbeitsstelle München

RISM Arbeitsstelle München
Bayerische Staatsbibliothek
D-80328 München

Projektleiter: Dr. Reiner Nägele

Dr. Gottfried Heinz-Kronberger (Leitung) 
Dr. Helmut Lauterwasser
Dr. Steffen Voss
Phone: +49 +89 28638-2110, -2884, -2395
Fax: +49 +89 28638-2479