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Eine weitere Sammlung aus Spitz an der Donau

Kurz nach Abschluss der Arbeiten am Niederalteicher Bestand (RISM-Sigel: D-NATk) ergab sich das überraschende Angebot, einen weiteren Teilbestand, der vor Kurzem direkt in Spitz a. d. D. wiedergefunden worden war, zu erfassen und somit einen bisher nicht gekannten Teil von über 230 Musikalien zu erschließen.

Diese einzigartige Möglichkeit konnte in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) dann Ende 2016 durchgeführt werden. Ein Großteil der vorhandenen Musikalien war dabei in Art und Weise identisch mit dem Niederalteicher Bestand, erwies sich also als ergänzender Bestandteil, der irgendwo anders gelagert worden sein muss.

Die ÖAW ihrerseits führte unter Federführung von Herrn Dr. Robert Klugseder die Digitalisierung beider [!] Bestände durch und verlinkte sie auf die RISM-Titelaufnahmen, so dass hiermit der getrennte Fundus virtuell wieder vereinigt wurde. Zusammen umfassen die beiden Bestände jetzt über 750 Musikhandschriften und 100 Musikdrucke. Ein erfreuliches und außerordentliches Beispiel für eine länderübergreifende Zusammenarbeit.

 

Weitere Auskünfte und eine Kurzbeschreibung des Bestands finden Sie auf der RISM Deutschland Website.

 

 




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