Répertoire International des Sources Musicales

Arbeitsgruppe Deutschland e.V.

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Dr. Amrei Flechsig

Kontakt

Telefon: +49 351 4677 396

E‑Mail: Amrei.Flechsig(at)slub‑dresden.de

Vita

Amrei Flechsig hat Musikwissenschaft und Harfe an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover studiert und wurde über das Groteske in der russischen Kultur am Beispiel einer Oper von Alfred Schnittke promoviert. Sie war mehrere Jahre im Vorstand der Hannoverschen Gesellschaft für Neue Musik aktiv und arbeitete als Online-Redakteurin für den Norddeutschen Rundfunk (NDR). Als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover verantwortete sie im Rahmen eines DFG-Projekts die inhaltliche Erschließung einer russischen Musikbibliothek (Sammlung Bialik). In einem weiteren DFG-Projekt arbeitete sie am Hessischen Staatsarchiv Marburg zum Thema der deutschen Jugendmusikbewegung. 2023 hat sie in der Musikabteilung der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden ein Projekt zur Erschließung von Musikhandschriften der Dresdner Hofmusik begonnen. Seit Oktober 2023 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin der Dresdner Arbeitsstelle von RISM Deutschland.

Publikationen

  • „Der Idiot ist unsere Wirklichkeit“: Das Groteske in der russischen Kultur und Alfred Schnittkes Oper „Leben mit einem Idioten“ (= Schnittke Studien 2), Hildesheim: Olms, 2018

  • „Beethoven und Mozart als Helden der Jugend? Über Komponistenbiografien in sowjetischen Jugendbüchern“, in: Jahrbuch der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung 2021, Thema: Klänge, hrsg. von Gabriele von Glasenapp, Christine Lötscher, Emer O’Sullivan, Caroline Roeder, Ingrid Tomkowiak, Frankfurt a. M.: Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung, 2021, S. 79-92
  • „‚Nash Drug Alan Bush‘: Alan Bush and Soviet Musicology”, in: Russian-British Intercultural Dialogue: Russian Music in Britain – British Music in Russia, Konferenzbericht, Moskau 2019, online unter Proceedings of the 3rd International Conference on Art Studies: Science, Experience, Education 2019
  • „Nezamaskirovannaja fal’š’: Muzykal’nyi smech v trech sovetskich operach“, in: Muzykal’naja nauka v kontekste kul’tury, hrsg. von E. S. Derunec u.a., Moskau 2018, S. 399-407
  • „Negative spirituality and the inversion of Christianity as media of social criticism in Alfred Schnittke’s opera Life with an Idiot“, in: Gavin Dixon (Hrsg.), Schnittke Studies, Abingdon: Routledge, 2017, S. 59-72
  • „Anziehung der Gegensätze: Luigi Nono und Gija Kantscheli“, in: Birgit Wertenson, Christian Storch (Hrsg.), Luigi Nono und der Osten, (= Musik im Metrum der Macht 6), Mainz: Are-Musikverlag, 2016, S. 143-177
  • „Polyperspektivischer Unterricht: Alfred Schnittkes Wirken als Kompositionslehrer“, in: Postmoderne hinter dem Eisernen Vorhang (= Ligaturen Band 6, Jahrbuch der HMTM Hannover), hrsg. gemeinsam mit Stefan Weiss, Hildesheim 2013, S. 139-152
  • „Gogol-Adaptionen im russischen Musiktheater in der Nachfolge Schostakowitschs“, in: Musik-Stadt, Traditionen und Perspektiven urbaner Musikkulturen, Bericht über den XIV. Int. Kongress der Gesellschaft für Musikforschung in Leipzig 2008, Band 4, hrsg. von Katrin Stöck und Gilbert Stöck, Leipzig 2012, S. 291-300
  • „‚Žizn‘ s idiotom‘ Al’freda Šnitke i tradicii groteska v russkoj opere“, in: Alla Bogdanova (Hrsg.), Al’fredu Šnitke posvjaščaetsja, Band 8, Moskau 2011, S. 52-63
  • „‚Wir können ohne Idioten nicht leben.‘ Zur russischen ‚Idioten‘-Tradition in Alfred Schnittkes Oper Leben mit einem Idioten“, in: Alfred Schnittke – Analyse, Interpretation, Rezeption. Aufsätze zu Leben und Werk (= Schnittke Studien 1), hrsg. gemeinsam mit Christian Storch, Hildesheim, 2010, S. 127-141
  • „Requiem auf die Sowjetunion. Schnittkes Leben mit einem Idioten und der Konzeptualismus“, in: Macht Musik, Kultur und Gesellschaft in Russland, Zeitschrift Osteuropa, hrsg. von der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) e.V., 59. Jg., Heft 4/2009, S. 109-117